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Der erste Schritt in eine Therapie ist oft mit vielen Fragen und vielleicht auch Unsicherheiten verbunden. Mir ist es wichtig, Ihnen von Anfang an Transparenz und Sicherheit zu bieten. Denn meine Haltung ist klar: Alles ist erstmal okay und darf da sein. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu meiner Methodik, den wissenschaftlichen Grundlagen und dem Ablauf unserer Zusammenarbeit.

Die Methode: Wie funktioniert Systemische Therapie?


Die Systemische Therapie betrachtet den Menschen nie isoliert, sondern immer im Kontext seines sozialen Gefüges (wie Familie, Partnerschaft oder Beruf). Meine Grundüberzeugung lautet: „Für jedes Verhalten gibt es einen guten Grund.“ Oftmals macht ein Verhalten, das im aktuellen Alltag aneckt oder Schmerz verursacht, in einem anderen oder früheren Kontext total Sinn. Durch das gemeinsame Hinsehen schaffen wir einen Perspektivwechsel.

Ja, uneingeschränkt. Die Wirksamkeit der Systemischen Therapie wurde durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf Basis von über 30 randomisierten kontrollierten Studien (RCT) umfassend bestätigt und ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Deutschland offiziell anerkannt.

Wir arbeiten streng wertfrei, allparteilich und ressourcenorientiert. Zu meinen Kernwerkzeugen gehören:

 

    • Perspektivwechsel:
      Um starre Denkmuster zu lösen und neue Handlungsspielräume zu entdecken.
    • Das Systembrett:
      Zur Visualisierung von familiären Dynamiken und Beziehungsmustern, um diese buchstäblich „begreifbar“ zu machen.
    • Genogrammarbeit:
      Um transgenerationale Prägungen aufzudecken, die unser Verhalten heute unbewusst steuern.

    • Systemische Fragetechniken:
      Um verdeckte Zusammenhänge sichtbar zu machen, neue Perspektiven zu eröffnen und Selbstreflexion anzuregen.

Für wen ist meine Praxis der richtige Ort?


Aus meiner langjährigen Praxiserfahrung als Psychologin auf einer Neugeborenen-Intensivstation weiß ich: Trauer ist keine psychische Erkrankung, Trauer braucht per se keine Psychotherapie. Was Sie als verwaiste Eltern jetzt brauchen, ist ein absolut wertfreier, sicherer Raum, in dem alle Gefühle Raum finden werden.

Wir wollen gemeinsam das Unaushaltbare aushalten und herausfinden, wie Sie die ersten Schritte nach dem Verlust gestalten können. Lassen Sie uns hinspüren, welchen Platz die verstorbene Person in ihrem Leben (weiterhin) einnehmen darf, sodass langsam und behutsam ein neues Normal entstehen kann.

Nein, auf keinen Fall. Vor allem Menschen in Rollenkonflikten (wie der frischen Elternschaft) leiden unter immensem emotionalem Druck und der Angst, etwas falsch zu machen. In meiner Beratung geht es darum, Entlastung zu schaffen und den Druck zu nehmen. Wir schauen uns an, welche Überzeugungen und Erwartungen Sie belasten, und erarbeiten gemeinsam lösungsorientierte Wege für Ihr neues Leben.

Ablauf und Rahmenbedingungen


Die Abgrenzung verläuft primär über die staatliche Heilerlaubnis, die Diagnosestellung und die Art der Kostenübernahme. Mit meinem abgeschlossenen Psychologie Studium (B. Sc./ M. Sc.) und der dreijährigen Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin/ Familientherapeutin bringe ich tiefgreifendes wissenschaftlich fundiertes, klinisches Wissen mit. Dieses stelle ich Ihnen als systemische Therapeutin ohne Approbation gern nach den Ethikrichtlinien der DGSF zur Verfügung. Meine Leistung wird privat bezahlt und genießt die Vorteile der größeren Freiheit in der Methodenauswahl und Unabhängigkeit von Diagnosen, die andernfalls in der Krankenakte vermerkt werden müssten.

Der erste Schritt ist immer ein unverbindliches Erstgespräch. Hier klären wir Ihr Anliegen, lernen uns kennen und schauen, ob Sie sich bei mir wohl und sicher fühlen.

Bereit für den nächsten Schritt?

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Therapiezentrum Bad Tölz, Markstraße 4, 83646 Bad Tölz