Wenn die Welt plötzlich stillsteht
Als verwaiste Eltern oder trauernde Angehörige stehen Sie vor einer emotionalen Belastung, die oft unüberwindbar wirkt. Viele spüren einen enormen inneren und äußeren Druck. Sie fragen sich vielleicht, ob Ihre Art zu trauern „richtig“ ist, haben Angst, die Erwartungen anderer zu enttäuschen, oder fürchten, mit Ihren intensiven Gefühlen der Überforderung allein oder gar „krank“ zu sein.
Der unausgesprochene Druck im Alltag
Das Umfeld reagiert nach der ersten Anteilnahme oft mit Hilflosigkeit oder unausgesprochenen Erwartungen. Gut gemeinte Ratschläge erhöhen den Druck meist nur noch weiter. Das Gefühl der Isolation wächst, wenn man im Alltag wieder funktionieren soll, obwohl innerlich das absolute Chaos herrscht. Man beginnt, die eigenen völlig natürlichen Reaktionen zu hinterfragen und fühlt sich zunehmend falsch. Doch ich möchte Ihnen an dieser Stelle einen immens wichtigen Satz mitgeben: Trauer ist keine psychische Erkrankung, Trauer braucht per se keine Psychotherapie.
Entlastung schaffen und den Druck nehmen
Was es nach einem so schweren Verlust wirklich braucht, ist ein absolut wertfreier, neutraler Raum. Als studierte Psychologin mit fundierter klinischer Praxiserfahrung auf einer Neugeborenen-Intensivstation und weitergebildete systemische Therapeutin biete ich Ihnen genau diesen Raum. In klarer Abgrenzung zu unregulierten oder esoterischen Coaching-Angeboten arbeite ich mit Ihnen auf einem wissenschaftlich fundierten Fundament. Meine Grundhaltung in unserer gemeinsamen Arbeit lautet: Alles ist erstmal okay und darf da sein.
Die Systemische Therapie ist ein durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und das IQWiG offiziell anerkanntes Verfahren mit belegter Wirksamkeit. In der systemischen Trauerbegleitung betrachten wir Ihren Schmerz niemals isoliert, sondern immer im Kontext Ihres sozialen Gefüges – sei es in Ihrer Partnerschaft oder Ihrer Familie. Wir arbeiten allparteilich, wertfrei und streng ressourcenorientiert.
Meine systemische Arbeitsweise in der Trauerbegleitung
- Gefühle normalisieren: Wir nehmen Ihnen die Angst, falsch zu sein. Für jedes Verhalten gibt es einen guten Grund.
- Dynamiken greifbar machen: Trauer verändert Beziehungen. Ein Verhalten, das hier aneckt, macht in einem anderen Kontext total Sinn. Mit Werkzeugen wie dem Systembrett oder Genogrammen machen wir Prägungen sichtbar.
- Neue Wege finden: Ein Verlust verändert das Leben fundamental. Es braucht nach einem schrecklichen Verlust ein neues Normal.
- Neue Wege finden: Ein Verlust verändert das Leben fundamental. Es braucht nach einem schrecklichen Verlust ein neues Normal.
- Den Blickwinkel erweitern: Unser gemeinsames Ziel ist es, den Kontext zu verstehen und die Perspektive zu wechseln, um Ihnen systematisch und nachhaltig Entlastung zu bieten.
